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Institut für Technische Informatik |
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Seminar: Parallele Rechnerarchitekturen |
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Rechner mit
mehreren Prozessoren haben sich in den 90er Jahren zu einer
Schlüsselkomponente in der Informationsverarbeitung entwickelt.
Man erwartet, dass Multiprozessorsysteme in den nächsten 20
Jahren eine ähnliche Rolle spielen werden wie Mikroprozessoren
in den letzten 20 Jahren. Typische Anwendungen für
Multiprozessorsysteme sind heute noch Server für Datenbanken und
"Supercomputer" für Simulationsrechnungen aus der
Technik, z.B. bei ab-initio-Rechnungen, Schaltungsentwurf oder
Strömungsmechanik. In zunehmendem Maße finden sich aber
auch schon heute Zwei-Prozessorsysteme auf Arbeitsplatzrechnern.
Im Seminar
soll paralleles Rechnen sowohl von der überwiegend von der
Hardware- aber auch von der Softwareseite aus betrachtet werden.
Folgende Themen sollten durch Vorträge abgedeckt werden:
Anwendungen und
Leistungsbewertung bei Parallelrechnern
Grundlegende Konzepte
von Multiprozessorsystemen
Snoop-basierende
Shared-Memory Multiprozessorsysteme
Supercomputer:
Message Passing oder Shared Memory Systeme?
Directory-basierende
Cache Kohärenz
HW/SW-Tradeoffs
Verbindungsnetzwerke
Verfahren zur
Toleranz von Latenz
SUN Enterprise 450
oder IBM S390 - A case study.
Vorbesprechung: 18. Oktober 1999, 10.15 Uhr in 1.031
Ansprechpartner: Rainer Dorsch, Tel. 0711-685-88-215
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