Beim Software-basierten Selbst-Test (SBST) eines Prozessors wird ein speziell generiertes Testprogramm ausgeführt. Die Vorteile von SBST gegenüber dem traditionellen Test auf einem speziellen Produktions-Tester sind, dass zum einen ein solcher Tester entfällt und zum anderen der nachträgliche Test beim Kunden sehr einfach ist. Diese Programme müssen so beschaffen sein, dass sie möglichst alle denkbaren Fertigungsfehler entdecken bzw. sichtbar machen. Die Fertigungsfehler beziehen sich dabei auf die Schaltungstruktur. Ein Beispiel wäre ein internes Signal, das ständig auf Masse liegt (Haftfehler an '0'). Ziel dieser Arbeit ist es, Programme bezüglich ihrer strukturellen Fehlerabdeckung zu bewerten. Dafür muss eine Brücke geschaffen werden zwischen der funktionellen Ausführung des Programms und dem logischen Verhalten der internen Schaltungsstrukturen.
Der UltraSPARC T2 wird derzeit von SUN in 65nm gefertigt. Dieser Prozessor ist Open-Source. Das heisst, die Designs und Simulationsmodelle können heruntergeladen werden. Der T2 besteht aus 8 Prozessor-Cores und Peripherie wie Speicher- und Netzwerk-Schnittstellen. Einer von den 8 Cores soll für die Untersuchungen herangezogen werden.
Diese Arbeit umfasst in Einzelnen:
Kontakt: Stefan Holst (holst@iti.uni-stuttgart.de, Raum ITI-3.164, Pfaffenwaldring 47)
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