Das Kontrollmodul beinhaltet die Schnittstelle zur "Außenwelt", den komletten Datenpfad und das Hauptsteuerwerk. Ebenso ist es dafür zuständig, daß alle Daten rechtzeitig an den einzelnen Bestandteilen des Chips ankommen und kein Zugriff auf geheime Daten von außen möglich ist.
Die Daten werden in einem Eingangsregister übernommen, um danach über den internen Bus direkt an das Zielregister kopiert zu werden. Bei der Datenausgabe werden die Daten zuerst über den internen Bus in das Ausgaberegister kopiert, um danach ausgegeben zu werden. Dadurch ist zum einen die Sicherheit gewährleistet, daß keine Möglichkeit besteht, über die Anschlußpins die interne Komunikation "abzuhören". Desweiteren findet damit eine Datenpufferung statt, das bedeutet, während Daten aus dem Chip ausgelesen werden, können vorher gepufferte Eingabedaten intern weitergeleitet werden.
Alle Protokolle werden durch das Hauptsteuerwerk interpretiert und die Ansteuersignale für das DES- und das RSA-Modul generiert. Der Kryptochip ist aufgrund seiner unterschiedlichen Verschlüsselungseinheiten (DES und RSA) auch für verschiedene Anwendungsfelder konzipiert worden. Dadurch war es notwendig auch zwei unterschiedliche I/O Möglichkeiten zu implementieren. Für das erste Anwendungsfeld, den Chip in eine Chipkarte zur sicheren Identifikation des Benutzer einzubauen, wurde aufgrund der begrenzten Anschlußmöglichkeiten das I2C Protokoll implementiert. Das zweite Anwendungsfeld, große Datenmengen in kurzer Zeit zu ver- oder entschlüsseln, muß als Grundlage eine parallele Schnittstelle besitzen, um den Datenstrom in kurzer Zeit zu verarbeiten.
Aufbau der Kontrolleinheit
Kommunikatiosprotokolle
Sekundärliteratur
Dokumente
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Dirk Allmendinger
Jens Künzer

created : 02.11.1998
modified: 21.06.1999